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Strich-Acht 2

 

Mercedes /8 ,,Strich-Acht’’

           


So unzerstörbar die Technik war, so schnell rosteten die Autos. Trotzdem überleben sogar in hiesigen Breitengraden manche Autos bis heute im Alltagsbetrieb. Manchmal wird hartnäckig behauptet, dass ein Strich-Acht bei entsprechender Pflege nicht rostet. Der Autor hält dies für ein Gerücht, räumt aber ein, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Vielzahl von Autos gab, die noch deutlich rostanfälliger waren. Außerdem lässt sich das Rostproblem in jedem Falle durch entsprechende Pflege in Verbindung mit vorbeugenden Maßnahmen spürbar vertagen. Unter dem Kapitel „Technik’’ sind besonders die Dieselmotoren hervorzuheben.
Sie erreichen bei spektakulär niedrigen Betriebskosten Laufleistungen, die im 7stelligen Bereich liegen können. Gerade die niedrigen laufenden Kosten machten 15 bis 20 Jahre alte Mercedes Strich-Acht zu beliebten Studentenautos. Selbst solche „wartungsfreien’’ Autos konnten selbst mit Rostbefalls noch gewinnbringend ins Ausland verkauft werden – sozusagen vom TÜV expatriiert.

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Gezeigt werden zwei Mercedes Strich-Acht. Zum einen eine 200er Limousine von Februar 1973 und ein 250C von Juni 1970. Beide Fahrzeuge sind auf Ihre Weise außergewöhnlich. Die Limousine besticht durch ihren Originalzustand und das relativ seltene Extra automatisches Getriebe und Wählhebel am Lenkrad. Sie kann als Beispiel für viele Strich-Acht-Limousinen gelten, die damals von Aufsteigern gekauft wurden. Durch Modelle wie dieses, konnte Mercedes vom Strich-Acht mehr Autos absetzen als von jeder anderen Baureihe zuvor. Das Coupé hingegen fällt durch seine reichhaltige Ausstattung in Verbindung mit dem kleinsten für das Coupé erhältlichen Motor auf. Der Neupreis eines solchen Coupés betrug ein Vielfaches der gezeigten Limousine. Man könnte vielleicht von einem frühen „Understatement-Auto’’ sprechen.
 

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